SPINNING®-IM-PARK 2022 is an Official Spinning® Event approved by Mad Dogg Athletics

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Bad Homburg/Taunus

SPINNING®-IM-PARK 2022 hilft erneut lokal

Der Erlös von SPINNING®-IM-PARK 2022 kommt erneut einer lokalen Einrichtung in Bad Homburg zu Gute.

Finanzielle Unterstützung wird weltweit gebraucht, gerade in einer Zeit, in der Menschen aus ihrer Heimat fliehen und alles zurücklassen müssen, was sie sich aufgebaut haben. SPINNING®-IM-PARK unterstützte bei den letzten beiden Events jeweils eine lokale Einrichtung, zum einen 2018 die Taunus Pfadfinder e.V. aus Bad Homburg-Dornholzhausen und zum anderen die Leberecht-Stiftung in deren Jubiläumsjahr 2019. Das sollte auch in 2020 so sein, doch aufgrund der noch immer anhaltenden Pandemie konnte SPINNING®-IM-PARK zwei Jahre lang nicht stattfinden. 

Wir haben uns dieses Mal entschieden, den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bad Homburg/Taunus finanziell mit dem Erlös aus SPINNING®-IM-PARK 2022 zu unterstützen. Wir danken schon heute allen für ihre Teilnahme an SPINNING®-IM-PARK 2022. Mit deiner Teilnahme an SPINNING®-IM-PARK 2022 unterstützt auch DU die wichtige Arbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bad Homburg/Taunus.

Mit bundesweit mehr als 30 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten begleitet und unterstützt der Deutsche Kinderhospizverein Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien. Einer der Dienste befindet sich im Bad Homburger Stadtteil Kirdorf und begleitet von dort aus die betroffenen Menschen.

Treffen am AKHD Bad Homburg/Taunus

Diana Milke, die Leiterin des Bad Homburger Dienstes, war sichtlich überrascht und erfreut, als Udo Lünzer die Mitteilung überbrachte, dass der AKHD Bad Homburg/Taunus den Erlös von SPINNING®-IM-PARK 2022 gespendet bekommen soll.

Die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit des Vereins steht vordergründig für die Begleitung und Unterstützung im Alltag zu Hause. Das erfolgt möglichst ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung, im Leben und Sterben und über den Tod hinaus...

Die Taunus-Zeitung berichtet am 02.05.2022 über die Arbeit des AKHD in Bad Homburg

Starke Schulter in unsagbar schweren Situationen

BAD HOMBURG - Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst nimmt offiziell seine Arbeit auf

Es gehört zum Schlimmsten, was man sich vorstellen kann: das Kind bekommt die Diagnose einer tödlichen Krankheit und plötzlich bleibt die Welt stehen. In dieser stark von Ängsten geprägten Lebenssituation möchte der Deutsche Kinderhospizverein betroffenen Familien mit Zeit und anderen Hilfen zur Seite stehen. Am kommenden Samstag, 7. Mai, wird mit einer Feier im Kirdorfer Bürgerhaus und einem bunten Festprogramm die Arbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bad Homburg / Taunus (AKHD) nun auch offiziell aufgenommen.

"Eigentlich arbeiten wir schon seit einigen Jahren in Bad Homburg und dem Hochtaunuskreis", sagt AKHD-Koordinatorin Diana Milke. Zunächst wurde die Betreuung hier vom Frankfurter Bruderverein organisiert. Allerdings machte sich in der Arbeit immer wieder erschwerend bemerkbar, dass das Gebiet zu groß und die Wege für die vor allem ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu weit wurden. 

Aus diesem Grund beschloss der Deutsche Hospizverein e.V. und Träger des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes einen eigenen Standort für den Hochtaunuskreis zu gründen. Doch dann kam die Pandemie und die Pläne mussten erst einmal auf Eis gelegt werden. Im vergangenen Jahr ging es dann so richtig los. Dank einer großzügigen finanziellen Spende eines Gebers, der gerne anonym bleiben möchte, bekam das Projekt weiteren Aufschwung. Mit dem Geld konnten Räume im Gluckensteinweg 93 angemietet werden. Von dort auzs wird die Arbeit seitdem organisiert. Zurzeit koordinieren Leiterin Diana Milke und ihre Kollegin Melanie Timmler die Betreuung von zwölf ehrenamtlichen Mitarbeitern bei elf Familien in Bad Homburg und im Hochtaunuskreis. Dabei geht es nicht nur um akut erkrankte Kinder, die etwa an einer Krebserkrankung leiden und durch die letzten Lebensphase begleitet werden, sondern es werden auch Familien mit Kindern, die seit ihrer Geburt schwerst mehrfachbehindert sind, unterstützt, in manchen Fällen viele Jahre lang. 

"Unsere Arbeit liegt vor allem im Bereich der psychosozialen Begleitung", beschreibt Milke das Tätigkeitsfeld ihres Teams. Das heißt, die Ehrenamtlichen besuchen zu abgesprochenen Zeiten die Familien, beschäftigen sich dann zum Beispiel mit dem erkrankten Kind, gehen für die Familie einkaufen, spielen mit den Geschwisterkindern, die in solchen Akutsituationen oft zu kurz kommen, oder sind einfach auch mal "nur" Gesprächspartner für die Eltern, die sich ihren Kummer von der Seele reden müssen: "Mit unserer Arbeit wollen wir den Familien vor allem zeigen: Ich bin da. Ich helfe Euch!" 

Stätte der Begegnung 

Die neuen Räumlichkeiten im Gluckensteinweg, die in hellen Farben und mit farbenfrohen Bildern eingerichtet sind, sollen ein Ort der Begegnung werden, stellt sich Milke vor. So könnte beispielsweise in der vorhandenen kleinen Küche Frühstück gemacht werden, während die Kinder in einem eigens für sie eingerichteten Raum spielen und sich beschäftigen können. Auf den Regalen sitzen eine ganze Reihe fröhlich-bunter Teddybären, die eine Friedrichsdorferin gestrickt hat, und die dort auf ihre neuen "Mamas und Papas" warten. Auch Gesprächskreise, bei denen sich die Familienangehörigen austauschen können, sollen künftig in den Räumen stattfinden. Darüber hinaus wird dort der Anlaufpunkt für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, die sich einmal pro Monat zu einem Gruppenabend treffen. "Wir haben eine bunte Palette an Ehrenamtlichen, von der jungen Studentin bis zum rüstigen Rentner", freut sich Diana Milke über ihr momentanes Helfer-Team. 

Mitstreiter sind herzlich willkommen

Wer sich für die Arbeit als ehrenamtlicher Begleiter interessiert, muss zunächst eine sechs Monate dauernde Qualifizierung durchlaufen, die insgesamt 100 Stunden beinhaltet. Im Moment haben sich 16 weitere Frauen und Männer für diesen Kurs entschieden, der im Juni zu Ende sein wird. Ein nächster Kurs wird im Herbst beginnen. Diana Milke hat geplant, dass dieser in Usingen stattfinden kann, da vor allem dringend auch Helferinnen und Helfer für das Usinger Land gesucht werden. Nach der Ausbildung bietet der Hospizverein den Ehrenamtlichen viermal pro Jahr eine Supervision an, bei Bedarf auch mehr und auch in Einzelgesprächen. Wichtig sei vor allem, so sagt Diana Milke, dass den Helferteams das Credo des Deutschen Kinderhospiz eine Stütze bei ihrer Begleitung der Familien ist: "Ich muss mitfühlen, aber nicht mitleiden."

Anmelden für Feier im Bürgerhaus

Die Feier der offiziellen Eröffnung des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes (AKHD) beginnt am kommenden Samstag, 7. Mai, um 14.30 Uhr im Kirdorfer Bürgerhaus, Stedter Weg. Nach Kaffee und Kuchen gibt's ein buntes Programm unter anderem mit dem Sänger Sammy Milo, einem Gesangsrapp zur Musik aus dem Zauberlehrling von Schülern der Gesamtschule am Gluckenstein sowie einem Auftritt des Kinderchores der evangelischen Kirche Neu-Anspach. Für die verstorbenen Kinder werden Gedenkkerzen angezündet, Ehrenamtliche und Betroffene werden in einer kurzen Interviewrunde über ihre Erfahrungen reden. Wer gerne bei der Feier dabei sein möchte, muss sich aus Pandemiegründen per E-Mail anmelden: taunus@deutscher-kinderhospizverein.de

Bei Fragen zur Arbeit des Hospizdiensts kann man sich unter der Rufnummer (0 61 72) 9 95 66 80 an den AKHD wenden. Infos gibt's auch auf www.akhd-taunus.de. kob



Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 02.05.2022, Seite 8

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Kontakt mit dem AKJH

Telefon: +49 6172 9956880

Anschrift: Gluckensteinweg 93, 61350 Bad Homburg

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